Schutzausrüstung

Will man die reine Ebene des Technikerlernens hinter sich lassen und sich ins Sparring oder in den Freikampf stürzen, und man will es ab einem gewissen Zeitpunkt, dann sollte man unbedingt Schutzausrüstung nutzen, um sich nicht zu verletzen. Als Mindestausstattung für den Freikampf mit 50% Kraft nutze ich einen Gesichtsschutz, einen Halsschutz und Handschuhe:

Würde man ohne Gesichtsschutz kämpfen, dann sind die Augen besonders gefährdet, denn die Augenhöhlen wirken wie Trichter, die den Ort des gegnerischen Schwertes genau in die Augen lenken. Deshalb kann ich nur dringend vom Freikampf ohne Fechtmaske oder Schutz abraten. Diese Fechtmaske drückt allerdings etwas auf die Nase.

Ähnlich stark gefährdet ist der Hals, hier kann ein Stich in den Kehlkopf diesen eindrücken. Bei einem Halsschutz sollte man auf Qualität achten. Gerade der Bereich, der den Hals schützt, sollte sehr fest und stabil sein, damit die Energie aufgefangen und abgeleitet werden kann.

Für eine Mindestausrüstung empfehle ich als letztes noch Handschuhe. An den Händen sind zwar keine lebensgefährlichen Verletzungen, wie beim Hals oder Gesicht, zu erwarten, trotzdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass einige Treffer auch mit Kunststoffklinge sehr schmerzhaft sein können und es länger dauert, bis die Prellungen abgeklungen sind. Jedoch habe ich die Treffer nie bereut, denn sie zeigen doch deutlich was ein “echter” Kampf bedeutet. Für einen Freikampf mit Stahlklinge sollte man sich jedoch unbedingt noch umfangreicher schützen.

Natürlich kann ich hier keine Verantwortung für Verletzungen im Freikampf übernehmen. Ihr seid selbst für Euch und Euren Schutz verantwortlich!

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