Herstellung

Um ein unvernietetes Kettenhemd herzustellen braucht man Metallringe, zwei Zangen und viel Geduld. Denn ein Kettenhemd besteht aus ungefähr 18.000 Ringen. Im mittelalterlichen Europa war die 4in1-Variante am verbreitetsten. Dabei wird jeder Ring mit vier weiteren verbunden. Die Herstellung eines vernieteten Kettenhemds dauerte ungefähr ein Jahr.

Zuerst müssen die offenen Ringe geschlossen werden und dann zu viert in einen Ring gehängt werden, der dann ebenfalls geschlossen wird.

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Diese Fünflinge (s.o. rechts) werden dann mit weiteren Fünflingen zu Streifen verbunden. Dafür nutzt man wieder jeweils einen Ring.

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Anschließend werden diese Streifen dann miteinander verbunden, indem je zwei Ringe mit einem Ring verbunden werden. Dies kann beliebig erweitert werden.

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So kann man zum Beispiel eine Verlängerung für die Ärmel herstellen. Dafür wurden 1200 Ringe verarbeitet zusätzlich noch 60 Ringe, die die Verlängerung mit dem Kettenhemd verbinden.

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