Die Ritterorden

Auch nach der Gründung des Königreichs Jerusalem blieb es im Land gefährlich. Von eroberten Festungen aus griffen die Muslime Pilger weiterhin organisiert an. Da es nicht genug Ritter gab, um die Pilger zu verteidigen, kam es zur Gründung des geistlichen Ritterordens. Nach dem Massaker an den Pilgern Ostern 1119 AD wurden die Tempelritter gegründet. In der Mitte des 12. Jahrhunderts bestand die größte Garnison aus ca. 50-60 Rittern mit ungefähr 400 bis 500 anderen Mitgliedern. Im gesamten Königreich gab es um die 300 Tempelritter. Der Unterhalt und Bau der Burgen kostete ein Vermögen. Die Burg Safed zum Beispiel wurde für den Jahressold von über 9.000 Rittern saniert. Die Templer trugen weiße Waffenröcke mit rotem Kreuz.

1070 AD wurde ein Hospital für Pilger gegründet und man überlegte dort, wie man die verwundeten Pilger besser schützen könnte. Ein neuer geistlicher Ritterorden wurde geboren. er nannte sich “Ritterlicher Orden Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem”. Auch wenn die Johanniter weniger Burgen besaßen, so konnten sie sich doch mit den Templern messen. Sie wurden ihre Rivalen. Nach dem Untergang des Königreichs zogen sie nach Rhodos und bekämpften die Muslime weiter. Dort besiegt zogen sie nach Malta und verteidigen die Insel mit 600 Rittern gegen 40.000 angreifende Moslems. Sie haben sich bis heute gehalten, wir nennen sie Malteser.

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