Die Grafschaft Edessa

In die Grafschaft Edessa zog Balduin von Boulogne während des Fürstenkreuzzugs. Er wurde dort von dem kinderlosen Herrscher Thoros adopiert und nach seiner Ermordung wurde Baldiun 1098 AD zum Herrscher von Edessa. Damit war der erste Kreuzfahrerstaat gegründet. Die Grafschaft Edessa war das einzige christliche Königreich ohne Zugang zum Meer. Die Stadt Edessa hatte 24.000 Einwohner und war damit fast so groß wie Paris und größer als London oder Rom. Als Balduins Bruder 1100 AD starb wurde er König von Jerusalem und Edessa ein Vasallenstaat des Königreichs Jerusalem. 1144 AD wurde die Stadt Edessa Heiligabend von den Muslimen erobert. Die Bevölkerung wurde getötet oder versklavt. Jedoch blieb die Grafschaft westlich des Euphrats in christlicher Hand. Dies führte zum Zweiten Kreuzzug, als die Nachricht Europa durch Pilger im Frühjahr 1145 AD erreichte. Im Zweiten Kreuzzug wurde Edessa zurückerobert wurde. 1150 AD ging Edessa wieder verloren und wurde auch später nochmals durch Saladin erobert.

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