Der Siebte Kreuzzug

1270-1271 AD

Nachdem Ludwig IX. von seinem Kreuzzug zurückgekehrt war, motivierte ihn der Wunsch die Kreuzfahrerstaaten zu retten zu einem neuen Kreuzzug. Er war bereits über 50, als er 1267 AD zusammen mit Heinrich III. von England und Jakob I. von Aragon den Kreuzzug plante. Aufgrund sorgfältiger Planung dauerte es drei Jahre bis alles bereit war. Er wählte den Seeweg von Genua nach Sardinien, um sich dort mit den Heinrich III. und Jakob I. zu treffen. Im Juni 1270 AD traf er ein. Die Flotte von Jakob I. wurde in einem Sturm so schwer beschädigt, dass er zur Rückkehr gezwungen wurde. Heinrich III. schickte seinen Sohn Eduard an seiner Stelle erst im August los.

Deshalb zog Ludwig IX. alleine nach Tunis und erreichte am 18. Juli 1270 AD Karthago. Die Festung nahm er ein. Ein Gerücht, dass Mohammed I., der Emir von Tunis, bereit sei zum Christentum überzutreten, wenn er geschützt würde, veranlasste Ludwig IX. wohl dazu nach Tunis zu segeln. Das Gerücht stellte sich als falsch heraus und in der Hitze des Sommers breiteten sich schreckliche Krankheiten im Lager aus. Unter den Todesopfern war auch Ludwig IX., der am 25. August verstarb. Kurz darauf traf Eduard mit einer kleinen Armee ein. Weil der Rest von Ludwigs Armee nach Frankreich zurück wollte, segelte Eduard weiter nach Akko.

Im Mai 1271 AD traf er 200-300 Rittern und etwa 600 Fußsoldaten ein. Dies stellte sich als Segen für Akko heraus, weil es durch die Verstärkung uneinnehmbar wurde. Eduard verhandelte einen 10-jährigen Friedensvertrag mit Baibar. Dieser griff erfolglos Zypern an, erfolgreicher war er bei der Eroberung der Johanniterfestung Krak de Chevaliers. Dann willigte er in den Vertrag ein. Als die zehn Jahre vorbei waren, segelte Eduard nach England zurück und trat die Nachfolge seines verstorbenen Vaters an.

Mit dem siebten Kreuzzug endet die Geschichte der Kreuzzüge zur Verteidigung des Heiligen Landes.

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