Das Fürstentum Antiochia

Die Stadt Antiochia war in christlicher Zeit mit 40.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des römischen Reiches. Unter muslimischer Herrschaft ging dann die Einwohnerzahl und Handel stark zurück. Als die Kreuzritter des Fürstenkreuzzugs 1098 AD nach Antiochia kamen war die Stadt gut befestigt. 400 Wachtürme schützten sie. Die Stadt wurde bis dorthin nur durch Verrat erobert und auch Bohemund aus Tarent sann auf Verrat. Der Emir hatte die Christen gedemütigt und ihre Kirche als Pferdestall benutzt. Die Stadt wurde erobert und wieder christlich. Bohemund blieb und sicherte den Versorgungsweg. Das Gebiet hatte wichtige Hafenstädte, die den Nachschub aus Europa ermöglichten. Im gleichen Jahr traf eine islamische Armee mit ihrem Anführer Kerboga in Antiochia ein. Die Lage war aussichtslos, weil nur 200 Streitrösse bereit standen. Bohemund wurde zum Oberbefehlshaber des Heeres ausgerufen. Durch den Fund der Heiligen Lanze konnte ein glänzender Sieg erreicht werden. Bohemund wurde Fürst von Antiochia. 1119 AD wurde das Fürstentum Teil des Königreichs Jerusalem.

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